Aktivierungstechniken für den inneren Antrieb: 6 leichte Methoden für die eigene Aktivierung am Arbeitsplatz (1/3)

Wer kennt das nicht: Manchmal fehlt uns einfach der innere Antrieb, unliebsame Aufgaben müssen erledigt werden und wir fühlen uns lustlos und schlapp. Kurzum es fehlt die Lust und Laune für bestimmte Aufgaben oder an Durchhaltevermögen und Willensstärke. Die hier vorgestellten Techniken aus dem mentalen Training helfen dies zu überwinden.

In unserer 3 teiligen Post-Serie „Aktivierungstechniken“ stellen wir euch die effektivsten und bewährtesten Techniken für mehr inneren Antrieb, Durchhaltevermögen und Willensstärke vor:

1/3 Aktivierungstechniken für den inneren Antrieb:
Aktivierung für einen höheren Aktivierungsgrad bei Antriebslosigkeit und unangenehmen Aufgaben

2/3 Aktivierungstechniken für mehr Durchhaltevermögen:
Training unseres Stehvermögens, um länger durchhalten zu können Weiterlesen

3/3 Aktivierungstechniken für mehr Willensstärke:
Stärkung des eigenen Willens Weiterlesen

Sechs ganz einfache Aktivierungsverfahren für die eigene Aktivierung und den inneren Antrieb im Berufsalltag:

Diese Woche starten wir mit dem ersten Teil, 1/3 Aktivierungstechniken für den inneren Antrieb. Immer wenn unser eigener Aktivierungsgrad zu niedrig ist, müssen wir uns aktivieren, um ein optimales Spannungsniveau zu erreichen. Nur so nutzen wir unsere Fähigkeiten und Leistung in vollem Maße. Um den eigenen Aktivierungsgrad zu erhöhen, haben wir euch hier sechs einfache und schnell umsetzbare Aktivierungsverfahren der Spitzensportler zusammengestellt.

Verbildlichung: Das ganze funktioniert wie bei einer Glühlampe: Bekommt sie keinen oder zu wenig Strom (Energie) leuchtet sie nicht richtig und flackert höchstens ein bisschen. Wir nutzen also unsere Fähigkeiten und Leistung nicht in vollem Maße und wir müssen uns aktivieren, um unsere innere Glühlampe wieder zum leuchten zu bringen.

1) Atemaktivierung

Atme tief und kräftig ein, halte die Luft kurz an und lass sie dann ganz locker wieder ausströmen. Stelle dir bei jedem Zug vor, wie du das Leben in deinen Körper einsaugst und spüre, wie der frische Sauerstoff durch deinen Körper fließt. Tipp: in Kombination mit der Duftaktivierung funktioniert diese Methode besonders gut.

2) Duft- und Musikaktivierung

Aktiviere dich, indem du an einem Fläschchen mit Duftöl riechst. Welche Düfte funktionieren bei dir am besten: Menthol, Pfefferminz, Eukalyptus, Zitrus, … ? Mein Geheimtipp: China-Öl (Pfefferminzöl) aus der der Apotheke gibt es inkl. einem kleinen Stick für unterwegs.

Nutze die mitreißende Wirkung von Musik, um dich gezielt zu aktivieren. Speichere ein paar motivierende Songs für dich ab (z.B. in deinem Smartphone oder MP3-Player).

3) Aktivierungsbild oder -video

Welche Bilder motivieren dich? Dein großes Vorbild? Die Kraft der Sonne? Oder vielleicht deine Familie? Rufe dir dieses Bild vor Augen, um dich zu aktivieren. Wichtig: Verwende etwas wozu du einen persönlichen Bezug hast, z.B. positive Erinerungen wie ein Video vom letzten Urlaub, dein Lieblingsmusikvideo etc.

4) Koordinationsübungen

Fingerspiele oder gegengleiche Bewegung fordern deine Aufmerksamkeit und aktivieren deine Sinne.

  • Schulterwechsel: linke Schulter nach vorne, rechte Schulter gleichzeitig nach hinten kreisen
  • Handzeichnung: Mit der einen Hand ein Quadrat in die Luft zeichnen, mit der andern gleichzeitig einen Kreis

5) Lachen

Lachen aktiviert, denn es beansprucht bis zu 100 Muskeln – und zwar im ganzen Körper. Außerdem kurbelt es die Sauerstoffzufuhr des Gehirns kräftig an. Es kann jedoch manchmal ziemlich schwierig sein, auf Kommando zu lachen. Doch auch hier kannst du dich gezielt vorbereiten: Nimm zum Beispiel eine CD von deinem Lieblings-Comedian oder ein witziges Buch mit oder schau dir kurz ein lustiges Video (z.B. auf youtube) an, was dich zum Lachen bringt. Unser persönlicher Tipp: Das Video „Jour Fixe Affen sind in der Firma“ auf Youtube.

6) Anfeuern

  • Hier stehen euch mehrere Möglichkeiten zur Verfügung:
  • Du aktivierst dich über ein Selbstgespräch: „Come on!“, „Los geht’s“, … Klatsche dazu ein paar Mal in die Hände oder balle deine Hand zur Siegerfaust.
  • Lass dich von anderen anfeuern, zum Beispiel von deinen Kollegen oder Freunden.
  • Klopft euch in eurem Team gegenseitig auf die Schultern.
  • Lass dich von der Motivation eines anderen anstecken.

Dabei ist es völlig egal, auf welche Weise ihr euch aktiviert – Hauptsache, es wirkt! Welche ist eure persönliche Aktivierungsmethode? Habt ihr bereits eigene Lieblingsmethoden für eure Aktivierung gefunden? Schreibt sie auf, damit ihr sie für das nächste Motivationstief parat habt.

Ihr wollt weitere Tipps und Informationen zu den verschiedenen Aktivierungstechniken oder zum Thema Mentaltraining?

Wir freuen uns über eure Anfragen – auch telefonisch unter +49 (0)341 946 724 09)

Der nächste Part „2/3 Aktivierungstechniken“ kommenden Monat dreht sich dann um die Aktivierungstechniken rund um das Thema Durchhaltevermögen. Mit welchen Aktivierungstechniken schaffen wir es länger durchzuhalten und uns vom Aufgeben abzuhalten?

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